24. Mai 2013 Pressemitteilungen

Arvato Entertainment: Geschäftsführung und Betriebsrat gestalten weitere Personalanpassung sozialver

Gütersloh. Geschäftsführung und Betriebsrat von Arvato Entertainment (ehemals Sonopress/topac) in Gütersloh haben sich im Rahmen von Interessenausgleich- und Sozialplanverhandlungen auf den sozialverträglichen Abbau von 66 Stellen zum 31. Dezember 2013 verständigt. Damit reagiert das Unternehmen - wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt - auf den kontinuierlichen Volumenrückgang im weltweiten Geschäft mit Speichermedien. Alle Mitarbeiter, die an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz perspektivisch nicht mehr beschäftigt werden können, erhalten das Angebot, in die unternehmenseigene Transfergesellschaft (BTG) zu wechseln. Diese verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter so früh wie möglich auf andere Arbeitsplätze innerhalb von Bertelsmann im Kreis Gütersloh zu vermitteln und ist auf eine Verweildauer von maximal drei Jahren ausgelegt.

Mitarbeiter, die ihre berufliche Zukunft nicht mehr im Konzern sehen, können alternativ in eine externe Transfergesellschaft (eTG) mit neunmonatiger Laufzeit wechseln. Diese Transfergesellschaft ist darauf ausgerichtet, die Mitarbeiter zu qualifizieren und in externe Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln.

Hintergrund für den planmäßigen weiteren Abbau von Stellen ist die angespannte Situation auf den Märkten für digitale Datenträger. Seit einigen Jahren sinken die Produktionsmengen sowohl bei CDs als auch bei DVDs nachhaltig. Eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung von Hans-Peter Hülskötter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arvato Entertainment, weiter fortsetzen wird: „Marktforscher sagen voraus, dass die Produktionsmengen im CD- und DVD-Bereich perspektivisch weiter deutlich schrumpfen, wobei wir davon ausgehen, dass unsere zukünftigen Produktionsmengen aufgrund guter Vertriebsarbeit und innovativer Ansätze weniger stark als der Markt zurückgehen werden."

Hülskötter weiter: „Obwohl wir uns seit Jahren deutlich besser entwickeln als unsere Wettbewerber ist die schrittweise Anpassung der Mitarbeiterzahl unumgänglich. Bei der sozialverträglichen Umsetzung der notwendigen Maßnahmen ist und bleibt es unser Anspruch, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die von den marktbedingten Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen sind, möglichst schnell eine Weiterbeschäftigung im Konzern anzubieten und diesen Transferprozess, soweit erforderlich, durch geeignete Qualifizierungsmaßnahmen zu unterstützen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die diesen Weg nicht gehen wollen, haben wir - in Abstimmung mit dem Betriebsrat - jetzt noch eine alternative Lösung entwickelt."

Hubert Mönikes, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender von Arvato Entertainment, kommentiert die Ergebnisse der Verhandlungen folgendermaßen: „Aufbauend auf den Erfahrungen der vergangenen Monate haben wir mit der externen Transfergesellschaft eine weitere Alternative geschaffen, um den Interessen aller betroffenen Mitarbeiter weitgehend gerecht zu werden." Mönikes weiter: „Unser oberstes Ziel ist und bleibt es, für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine berufliche Perspektive innerhalb oder außerhalb des Konzerns zu realisieren."

 

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Sonja Groß

Marketing & Communications