Rekordmengen sprengen die Kapazitäten

Rekordauftragsvolumen bei der Vereinigten Verlagsauslieferung

Die Vorweihnachtszeit im Corona-Jahr bescherte den Kolleginnen und Kollegen des Tochterunternehmens von Arvato Supply Chain Solutions so viele Aufträge wie noch nie seit der Gründung 1959. Bücher und Spielwaren sind zurzeit äußerst beliebt: So beziffert zum Beispiel der Börsenverein des deutschen Buchhandels das Umsatzwachstum bei diesen Produkten im aktuellen Weihnachtsgeschäft auf zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr – ausgelöst vor allem durch die Corona-Pandemie samt soften oder jetzt hartem Lockdown.

Dafür, dass diese Waren in den Handel und zum Verbraucher kommen, sorgt die Vereinigte Verlagsauslieferung (VVA), eine Unternehmensgruppe von Arvato Supply Chain Solutions, mit Standorten in Gütersloh, Verl und München. Und die Kolleginnen und Kollegen der VVA haben derzeit so viel zu tun wie noch nie seit Gründung der VVA im Jahr 1959.

Die zweite Adventswoche hat der Vereinigten Verlagsauslieferung nicht nur den Tag mit dem größten Bestelleingang seit 1959 beschert, wir haben auch über die gesamte Woche einen neuen Mengenrekord aufgestellt.

Stephan Schierke
President Publisher

Versandfertige Paletten mit Büchern, so weit das Auge reicht: Nicht nur der Warenausgang der VVA in Gütersloh arbeitet am Rand der Belastungsgrenze.

Neue Rekorde in einem besonderen Jahr

„Besonders angespannt ist die Lage an unserem Südstandort, dem Verlegerdienst München, der unter anderem für den Penguin-Random-House-Verlag Dorling Kindersley, aber auch für weitere bekannte Verlage wie Hanser oder Tessloff tätig ist.“ Das Auftragsvolumen für Dezember 2020 liege um 60 Prozent höher als für den Vorjahresmonat. „Trotz des Einsatzes aller Kräfte – auch Vorgesetze aus dem kaufmännischen Bereich packten mit an – sind diese Mengen nicht annähernd tagfertig zu bewältigen“, erklärt Schierke. „Um Inventur und Jahresabschluss ordnungsgemäß durchführen zu können, denken wir bereits über zusätzliche fakturfreie Tage zum Jahresende nach.“

Besonders erfreulich ist, dass der Handel trotz all dieser großen Mengen der VVA eine im Vergleich zum Wettbewerb hervorragende Liefertreue nachsagt.

Stephan Schierke
President Publisher

Stephan Schierke

Ein ähnliches Bild ergebe sich für den Hauptstandort Gütersloh. „Obwohl hier bereits seit einigen Wochen rund um die Uhr in drei Schichten gearbeitet wird, sprengen die täglich 19.000 Packstücke mit durchschnittlich jeweils mehr als 33 Büchern unsere Kapazitätsgrenzen“, beschreibt der Geschäftsführer die Situation. In der Spitze seien über 26.000 Packstücke mit 828.000 Büchern fakturiert worden. Hintergrund seien neben der besonderen Corona-Situation, die offenbar zu großen Bestellmengen führe, auch die zahlreichen Spitzentitel, allen voran die Biografie von Ex-US-Präsident Barack Obama. „Bemerkenswert ist, dass selbst unsere eigentlich für Umbauzwecke aufgebaute Reservekapazität von weiteren mehr als 80.000 Büchern pro Tag im neuen Shuttle-System nicht ausreicht“, fährt Schierke fort. Engpässe gebe es zudem an anderen Stellen, etwa im Warenausgang. „Allein für einen großen Online-Buchhändler werden zurzeit jeden Tag 15 komplette Lkw-Züge als Direktfahrten auf den Weg gebracht, hinzu kommen noch zahlreiche Teilladungen“, berichtet der Geschäftsführer.

Hervorragende Liefertreue

Am VVA-Standort Verl werden vor allem Spielwaren ausgeliefert. Hier beginnt das Saisongeschäft traditionell zwei Monate früher als beim Buchgeschäft. Trotzdem sei in der vergangenen Woche knapp ein Drittel mehr ausgeliefert worden als im Vorjahr, weil im Moment offenkundig vor allem Gesellschaftsspiele sehr gefragt sind. „Besonders erfreulich ist, dass der Handel trotz all dieser großen Mengen der VVA eine im Vergleich zum Wettbewerb hervorragende Liefertreue nachsagt“, betont Stephan Schierke. „Vor diesem Hintergrund bedanke ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen in der VVA-Gruppe für die großartigen Leistungen.“ In der konstant hohen Qualität sieht er auch den Hauptgrund dafür, dass die VVA mit neuen Kunden weiterhin gegen den Branchentrend wächst. „Ich freue mich darüber, dass voraussichtlich noch im Dezember gleich zwei sehr wichtige Kundenverträge verlängert werden können“, kündigt er an.

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