Logistics Excellence

Nachhaltiger Erfolg beginnt bei der Planung

Black Friday, Weihnachtsgeschäft oder Marketingaktionen mit hohen Volumen – damit die Produkte der Kunden immer rechtzeitig Handel und Konsumenten erreichen, beginnt das Peak-Management von Arvato Supply Chain Solutions bereits bei der Standortplanung oder dem Implementieren neuer Kundenprojekte.

Stuart Draxler, Director Logistics Excellence - Arvato Supply Chain Solutions

„Die Lösungen, die wir dort planen, müssen auch in Peak-Zeiten funktionieren“, gibt Stuart Draxler, Director Logistics Excellence bei Arvato Supply Chain Solutions , die Marschrichtung vor. Er ist mit seinem Team eines von mehreren, die im Logistics Engineering für die Geschäftsbereiche von Arvato Querschnittsfunktionen wie Prozessmanagement, Lean-Management und operative Qualitätskontrolle sowie die Warehouse-Implementation abdecken.

Tendenziell und solange es wirtschaftlich vertretbar ist, wird die Kapazität bei neuen Förderstrecken eher so ausgelegt, dass sie von Anfang an auch Volumenspitzen bewältigen können. Dabei greift Arvato auch auf Datenanalysen vergleichbarer Peaks aus ähnlichen Zeiträumen zurück, um die anfallenden Volumen bereits im Vorhinein besser einschätzen zu können. „Es gibt aber insofern Grenzen, dass solche Peak-Planungen gerade am Anfang auf Zahlen der Kunden basieren und wir nie wissen, wie exakt diese Zahlen der Realität entsprechen“, sagt Stuart Draxler.

„Das ist immer ein kleiner Spagat. Worauf legt man die Technik aus – auf den Jahresdurchschnitt oder den Peak? Deshalb müssen wir innerhalb des Peaks immer Varianten zu den gelieferten Zahlen aufbauen. Ein Klassiker ist beispielsweise der Black Friday für Kunden aus der Hightech-Industrie, wo wir das Hauptvolumen über eine Förderstreckenkommissionierung abwickeln, aber dann zusätzliche Speed-Lanes einrichten.“ Dabei handelt es sich im Wesentlichen um besonders ausgestattete Packtische, die direkt mit Ware versorgt werden. Stuart Draxler: „Das sind zusätzliche Produktionslinien für Ein-Positions-Aufträge: Der Kunde bestellt beispielsweise immer eine Spielkonsole und das gleiche Spiel. Das wird an diesen Tischen fertig kommissioniert und von dort aus auf Versandpaletten gepackt.“

Hauptarbeitszeit um planbare Peaks wie das Weihnachtsgeschäft im Hightech-Bereich vorzubereiten, ist für die Team-Mitglieder der Logistics Exellence von Januar bis August. „Das ist ausreichend Vorlauf, um solche Spitzen mit allen Auswirkungen auf Infrastruktur, IT- und Systemfunktionalitäten sauber vorzubereiten und zu testen“, sagt Stuart Draxler. Dazu gehört auch, dass entsprechende Backup-Szenarien aufgesetzt werden, um bei Ausnahmesituationen wie dem Ausfall von Servern oder Förderstrecken arbeitsfähig zu bleiben. Schwieriger sind ungeplante Peaks, für die insbesondere Änderungen im IT-System nur begrenzt möglich sind. Kleinigkeiten lassen sich dabei noch einfach umsetzen, die Überarbeitung einer ganzen Einlagerungsstrategie erfordert einen deutlich größeren Aufwand, der zeitlich schon rund drei Monate beansprucht.

Anforderungen, die Arvato Supply Chain Solutions für seine Kunden bisher noch immer bewältigt hat.

„Unsere Stärke im Peak-Management beruht ganz wesentlich auf der langjährigen Kompetenz im Bereich des Ramp-up von Geschäften und den Erfahrungen unserer Mitarbeiter, die einfach wissen, was typischerweise in einer Saison passiert." Somit erfüllen wir nicht nur den fachlichen Teil, sondern können auch sofort beurteilen, was in der Praxis funktioniert und was eben nicht", so Stuart Draxler.